Nordbayerische Technik-Meisterschaft 2012 in Wörth an der Isar

Mit der Nordbayerischen Technik-Meisterschaft in Wörth an der Isar stand am 28.4.2012 der bis dahin größte Auftritt unseres Formenteams auf dem Programm. Geplant waren ein Schülerteam mit Lucas Stengl (2. Kup) sowie Valentin und Elias Kreil (beide 6. Kup), ein Jugendteam mit Verena Macri (1.Kup), Barbara Freitag (3. Kup) und Sandra Engel (1. Kup) sowie ein Paar mit Valentin und Verena. Dazu waren Max Kreil (1. Kup) und alle oben genannten Sportler zusätzlich noch in den Einzelwettbewerben gemeldet. Leider musste Verena aus gesundheitlichen Gründen Ihre Teilnahme absagen. Deshalb wurde am Samstagmorgen die Startaufstellung noch kurzfristig korrigiert. Im Paarwettbewerb sprang Barbara ein und für das Jugendteam konnte man Franziska Zeller (1. Kup) vom TSV Neubiberg als Ersatz gewinnen. Hier gleich mal herzlichen Dank an Franziska und die Verantwortlichen des TSV.
Mit ca. 15 Minuten Verspätung startete das Turnier mit der Klasse Team Schüler männlich in der auch unsere drei Jüngsten ihre Wettkampfpremiere feierten. Unbeeindruckt von der Kulisse zeigten Elias, Lucas und Valentin zwei ordentliche Formen und konnten sich vor einem Team aus Ansbach gleich Ihren ersten Sieg und somit auch noch ihre Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft am 14.7.2012 in Ansbach sichern. Kurz darauf gingen dann Barbara, Sandra und Franziska im Team bis 18 Jahre weiblich an den Start. Auch hier war das Ziel die Qualifikation. Die drei Mädchen zeigten eine synchrone Darbietung und konnten sich mit dem sechsten Platz die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft ermöglichen. Etwa eine Stunde später waren dann Barbara und Valentin erneut an der Reihe. Im Paarlauf bis 17 Jahre zeigten die beiden im Nachwuchsturnier eine saubere Form und konnten stolz eine Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Nach der Mittagspause waren dann die Einzelklassen an der Reihe. Als erstes gingen Lucas und Elias wieder auf die Wettkampffläche. Lucas eröffnete das Finale der Klasse Schüler männlich und legte selbstbewusst vor. Elias war dann der letzte der Klasse. Bei seinem ersten Einzelauftritt „verlief“ er sich und musste seine erste Form wiederholen. Aber dieser Fehler war wohl der zündende Funke. Im Anschluss zeigte er nämlich zwei dynamische Formen mit denen er sich sogar noch vor Lucas, der den dritten Platz belegte, die Silbermedaille holen konnte. Als nächstes durfte Barbara in der Klasse Jugend B bis 15 Jahre weiblich ihr Können zeigen. In einer stark besetzten Gruppe qualifizierte sie sich für das Finale der besten Acht. Zwar konnte sie sich nicht weiter nach vorne arbeiten, sich aber mit ihrer Platzierung, wie schon zuvor Lucas und Elias, das Startanrecht für die Bayerische Meisterschaft in Ansbach sichern. Zeitgleich zu Ihrem Finale ging Valentin in der Klasse Jugend C männlich bis 13 Jahre in seinen ersten Einzelwettkampf. Voller Selbstvertrauen und mit dem Teamsieg im Rücken konnte auch er sich mit einem fünften Platz eines der begehrten Tickets zur Bayerischen Meisterschaft erkämpfen. In der ehemaligen Klasse Master1, jetzt WTF bis 49 Jahre männlich, startete Max und versuchte mit hohen Formen zu Punkten. Die Rechnung schien aufzugehen. Mit den Formen 13 und 14 holte er sich die Silbermedaille und somit eine weiter Platzierung für den PostSV. Gegen 16:30 Uhr durfte dann endlich auch noch Sandra in der WTF-Klasse bis 17 weiblich zeigen was in Ihr steckt. Mit Trägerinnen des 1. und 2. DAN bzw. POOM stark besetzten und wettkampferfahrenen Sportlerinnen sollte es in einer der schwersten Gruppen des Tages für sie nicht reichen. Denkbar knapp, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Platz acht, verpasste sie als neunte knapp das Finale.
Alles in allem war es mit sieben Qualifikationen zur Bayerischen Meisterschaft, zweimal Bronze, zweimal Silber und einmal Gold ein erfolgreicher Tag für die Mannschaft des PostSV München. Und dies sollte noch nicht alles gewesen sein. Als es am Ende der Meisterschaft zur obligatorischen Mannschaftswertung kam, staunte man nicht schlecht, denn hinter den namhaften Mannschaften aus Eichstätt, Krumbach, Donau-Lech-Iller und Kolbermoor hatte unser Team sensationell den fünften Platz belegt! Hier wird die Leistung und Zusammenarbeit aller Mannschaftsmitglieder, nicht nur auf der Meisterschaft, sondern auch im Training belohnt. Ein Erfolg, der die Stimmung bei allen Beteiligten nochmals anhob und die einzelnen nicht erreichten Ziele in den Hintergrund schob.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die neuen Doboks mit Kiyans Logo sehr großen Zuspruch erfahren haben.

Ergebnisüberblick

Team Schüler m (Elias, Lucas, Valentin) Platz 1
Team Jugend B w (Barbara, Sandra, Franziska Zeller) Platz 6
Paar bis 17 (Barbara, Valentin) Platz 4
Einzel Schüler m – Lucas Platz 3
Einzel Schüler m – Elias Platz 2
Einzel Jugend C m – Valentin Platz 5
Einzel Jugend B w – Barbara Platz 8
Einzel bis 17 w – Sandra Platz 9
Einzel bis 49 m – Max Platz 2

Mannschaftswertung Platz 5

Mühlacker Open Poomsae 2012 am 21.4.2012

Fast schon traditionell zieht es unsere Formenläufer auch in diesem Jahr in das beschauliche Mühlacker zu den Mühlacker Open Poomsae. Dieses gut besetzte Turnier sollte dieses Mal in erster Linie zur Vorbereitung auf die am Folgewochenende stattfindende Nordbayerischen Technik-Meisterschaft dienen. So waren Einzelstarts von Verena Macri (1.Kup), Barbara Freitag (3.Kup), Sandra Engel (1.Kup), Max Kreil (1.Kup) sowie unseres Jugendteams (Verena, Barbara und Sandra) geplant. Auf Grund der Leistungsklasseneinteilung bei dieser Meisterschaft hatte unser Team eigentlich keine Startberechtigung. Auf Grund des guten Kontakts zum  Veranstalter bekam unser Team ein Sonderstartrecht in der obersten Leistungsklasse, um sich so auf die bevorstehende Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft vorbereiten zu können; herzlichen Dank hierfür an Michael Öhmig.
Der nächste Dank geht an Samantha Iller (2.Kup) vom TSV Waldtrudering, die spontan für die kurzfristig ausgefallene Verena in unserem Team eingesprungen ist. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit erkämpften sich die drei jungen Damen über drei Runden einen guten fünften Platz und wurden anschließend für Ihre Leistung mit einem Ehrenpreis belohnt.
Während Barbara „schon“ um kurz vor 13:00 Uhr an der Reihe war und nach zwei Runden nur knapp am Finale scheiterte und Platz 9 belegte, mussten Max und Sandra lange auf Ihren Start warten. Max kämpfte sich kurz vor 17:00 Uhr ins Finale und holte sich mit soliden Leistungen in den Formen 11, 13 und 14 einen anerkennenswerten fünften Platz gegen hochgraduierte Gegner (3.-6. DAN). Erst nach 17:00 Uhr konnte dann endlich Sandra ihren Wettkampf beginnen. Die lange Wartezeit war ihr deutlich anzumerken. Nach eigenen Angaben zu hektisch trug sie die Teaguk-Pal-Jang vor und scheiterte knapp in der Vorrunde.
Auch wenn am Ende keine zählbaren Ergebnisse zu Buche schlugen, so konnten doch einige Erkenntnisse gewonnen werden, die es jetzt gilt, für die Zukunft umzusetzen.

Demoauftritt des Jugendteams der Formenmannschaft

Einen ersten Auftritt als Demo-Team hatten Barbara Freitag, Sandra Engel und Verena Macri im Rahmen der Schulveranstaltung „Osterüberraschung“ an der Maria Ward Realschule Nymphenburg am 21.3.2012. Vor ca. 450 Zuschauern boten sie einen kleinen Abriss der Sportart Taekwondo dar. Als erstes zeigten die drei jungen Sportlerinnen mit der Neunten Form, der Poomsae Koryo (erste Meisterform, Prüfungsform zum 2.DAN), Ihr Können im Formenlauf.

Anschließend sorgten sie beim Publikum noch mit verschiedenen Bruchtests für Begeisterung. Als erste lies Verena es mit einem Palgup-Chigi krachen. Sandra sorgte dann mit einem Kwon-Jireugi auf ein frei gehaltenes Brett für Erstaunen und Barbara setzte mit der Kombination aus Ap-Chagi und Batansong-Chigi einen durch-schlagenden Abschluss.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die ganze Aktion von unserem Trio selbst orga-nisiert und vorbereitet wurde. Dies zeigt das hohe Maß an Motivation, welches Barbara, Sandra und Verena für diesen Sport begeistert.

Dutch Open 2012 Eindhoven

Bei den diesjährigen Dutch Open hat der PSV München nur mit zwei Startern
teilgenommen: Kiyan Karambakhschi Senioren männlich -74 kg und Büsra
Akay Jugend weiblich -44 kg. Konstantinos Konstantinidis hat für die Deutsche
Nationalmannschaft teilgenommen in der Klasse Senioren männlich -68 kg.

Dieses Jahr waren in Eindhoven 1000 Wettkämpfer aus über 40 Nationen am
Start darunter auch die starken Nationen wie Iran, Russland, Großbritanien,
Mexiko, Frankreich usw.
Dieses Turnier war für die meisten Topathleten eine letzte Generalprobe vor
der anstehenden Europameisterschaft und den Olympischen Spielen dieses
Jahr. Deswegen war das Niveau besonders hoch weil es für die meisten
Athleten die letzte Chance war sich zu nominieren.

Kosta:
hat glücklicherweise kein schwieriges Los gehabt und konnte sich in der
Vorrunde ohne Mühe gegen Italien,Weissrussland und Holland durchsetzen.
Im Viertelfinale traf er auf den nicht unbekannten starken Konkurrenten
Erick Osornio aus Mexiko. Nach zwei ausgeglichenen Runden gelang Kosta
unglücklich in Rückstand und jagte in der dritten Runde dem 4 zu 1 Rückstand
hinterher und ihm wurde auch ein klarer Kopftreffer nicht anerkannt. Am Ende
musste sich Kosta leider dem späteren Bronzemedaliengewinner mit 4 zu 1
geschlagen geben.

Büsra:
musste sich nach einem Freilos gegen Norwegen durchsetzen und war
wie immer sehr konzentriert bei der Sache jedoch wurde ihre mangelnde
Kopfdeckung zu ihrem Verhängnis und hat mehrere Punkte durch Kopftreffer
einstecken müssen. Am Ende hat sie gegen die Norwegerin und spätere
Bronzemedaliengewinnerin mit 10 zu 5 Punkten verloren.

Kiyan:
hat sich im ersten Kampf mit leichten Schwierigkeiten gegen Kosovo mit 5 zu
3 Punkten durchgesetzt. Im zweiten Kampf sah alles ganz anders aus gegen
den Kontrahenten aus Norwegen. Kiyan ließ dem Norweger keine Chance und
gewann den Kampf mit 7 zu 2 Punkten. Im Achtelfinale war es schon etwas
schwieriger gegen den stärkeren Holländer Joel Remak. Kiyan begann den
Kampf sehr konzentriert und gab seinem Gegner nicht die Möglichkeiten seine
Stärken durchzusetzen. Nach Ende der ersten Runde stand es 1 zu 1 und es
war noch alles offen. In der zweiten Runde gelang Kiyan unglücklich in ein
4 zu 1 Rückstand und musste alles riskieren und Offensive Akzente setzen,
dabei gelang dem Holländer die Möglichkeit noch zwei gute Konter-Aktionen
zu setzen und den Punktestand auf 7 zu 1 zu erweitern. Am Ende musste sich
Kiyan dem Holländer geschlagen geben. Der 7 zu 1 Punktestand am Ende ist
etwas zu hoch ausgefallen und verfälscht den gesamten Kampfverlauf etwas da
beide starke Aktionen hatten und der Kampfverlauf ziemlich ausgeglichen war.

Fazit:
Diesmal haben wir leider kein Medalienrang erreicht aber man kann mit
der Leistung von allen drei Kämpfern zufrieden sein da jeder sein bestes
gegeben hat. Man muss aber auch sagen trotz all dem Potenzial sind
auch viele kleine Defizite erkennbar gewesen wo noch Luft nach oben ist
und woran man arbeiten kann. Es wäre aufjedenfall mehr drin gewesen.

.##



German Open 2012 in Hamburg

Bei den diesjährigen German Open hat der PSV ungewohnt nur mit 4 Startern
teilgenommen: Kosta Herren -68 kg; Kiyan Herren -74 kg; Isabella Jugend
weiblich -59 kg und Büsra Jugend weiblich -44 kg!

Dieses Jahr waren 1300 Teilnehmer aus 56 Nationen am Start darunter auch
Olympiasieger, Weltmeister und jede Menge andere hochkarätige Topathleten!

Kiyan: Musste sich leider aufgrund schwacher Tagesform, im ersten Kampf gegen
Polen nach 3 ausgeglichenen Runden in der vierten Runde durch Golden Point
geschlagen geben.

Isabella: hat bisher ihre eigene Bestleistung erbracht und im ersten Kampf
gegen das Nationalteam Tunesien 8 zu 0 gewonnen. im zweiten Kampf ließ
sie ihrer Konkurrentin vom Landeskader NWTU keine Chance und gewann
überlegen mit 15 zu 0. Im dritten Kampf musste sie gegen eine starke Türkin
auf die Kampffläche, bezwang auch sie mit 13 zu 11. Im Halbfinale schließlich
gewann Isabella wieder gegen eine starke Gegnerin aus Russland mit 8 zu 6 und
stand im Finale gegen die Favoritin in dieser Gewichtsklasse, die amtierende
Jugendeuropameisterin aus Schweden. Aber auch hier blieb Isabella ganz
cool und gewann souverän und holte somit die Goldmedaille. Herzlichen
Glückwunsch!!! Zum Vergleich, Deutschland hat insgesamt nur 3 Goldmedaillen
geholt, mit 179 Teilnehmer und eine davon unsere Isabella Weiter so!

Kosta: war an diesem Tag topfit und musste im ersten Kampf gegen einen unserer
Bundeskaderathleten von den Juniorenmannschaft antreten. Kosta gewann mit
5 zu 3. Im zweiten Kampf musste er sich gegen einen von vielen starken Iraner
durchsetzen die mit der Türkei und Russland zu den erfolgreichsten Teams
gehörten an diesem Wochenende. Kosta siegte auch diesen Kampf und musste
den dritten Kampf gegen einen starken Kämpfer aus Polen bestreiten, der sich
für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert hat. Auch hier bewies
Kosta seine Qualität und gewann deutlich mit 9 zu 4 Punkten. Im Viertelfinale
ging es dann gegen den Franzosen Amine Manai, der momentan in Frankreich
die Nummer eins ist in der 68er Gewichtsklasse. Der Franzose hat von Anfang an
mit seinem sehr offensiven Kampfstil für viel Druck gesorgt und konnte sich einen
Punktevorsprung von 5 Punkten aufbauen. Leider musste Kosta in der zweiten
Runde dann verletzungsbedingt aufgeben, um sich für die kommende Dutch Open
nächste Woche, bei der er für Deutschland starten wird, zu schonen. Auch stehen
die Europameisterschaften bald vor der Tür und man muss hier leider Prioritäten
setzen. Leider hat es mit einer Platzierung nicht geklappt, aber Kosta hat eine
hervorragende Leistung in einem starken Starterfeld erbracht!

Büsra: unsere einzige Kämpferin am Sonntag hat mit einer überragenden
Leistung im ersten Kampf angefangen und gewann gegen Weißrussland mit 12
zu 8 Punkten. Den zweite Kampf musste Sie gegen eine stärkere Gegnerin aus
Großbritannien bestreiten. Die Britin hat es unserer Büsra leider nicht einfach
gemacht mit ihren langen Beinen. Büsra hat auch hier sehr konzentriert gekämpft,
jedoch wurden Ihre Treffer auf der Weste nicht gewertet und den Kopf der
Gegnerin zu ereichen war fast unmöglich. Trotzdem gute Leistung!

Fazit: Unsere Teilnahme bei den German Open war dieses Jahr nicht ganz
so erfolgreich wie in der Vergangenheit. Doch wenn man bedenkt, dass
die German Open seit zwei Jahren ein WTF Turnier ist und deswegen das
Niveau von Jahr zu Jahr steigt, haben wir trotzdem einen 7.Platz in der
Mannschaftswertung erreicht. Stolz sind wir vor Allem auf unsere Isabella mit
Ihrer Goldmedaille bei einem international sehr stark besetztem Tournier.
Deutsche Athleten haben insgesamt nur 3 Goldmedaillen erkämpft!

Herzlichen Glückwunsch Isabella!!! Goldmedaille bei einem
der stärksten Weltturniere auf der Welt!!!! STARK!!!!!!!

Erfolgreicher Jahresauftakt der Technikmannschaft

Am Samstag, dem 04.02.2012, startete unser Technikteam in das neue Jahr. Zusammen mit Michael Gilch (2.DAN) als Kampfrichter machten sich sechs Sportler auf den Weg nach Dillingen an der Donau. Unter der Leitung von Max Kreil (1.KUP) gingen er selbst, sowie Nicole Gänßlen (3.KUP), Lucas Stengl (2.KUP), Sandra Engel (1.KUP), Barbara Freitag (3.KUP) und „Neuzugang“ Verena Macri (1.KUP) insgesamt acht Mal an den Start. Begleitet wurden sie dann noch von Glupschi, dem Maskottchen.
dd
Den Anfang machten gleich um 10:30 Uhr zu Beginn des Turniers Sandra, Barbara und Verena im Team u17w (13-17 Jahre). Zwar endete der Wettkampf schon in der Zwischenrunde, punktgleich mit zwei weiteren Teams auf dem 15.ten Platz, aber es zeigte sich auch, dass man mit nur 1,2 Punkten Gesamtrückstand auf Platz 8 und somit von einem Finalplatz gar nicht so weit entfernt ist. Da die drei jungen Damen erst seit Mitte Dezember miteinander trainieren, zeigte sich Teamleiter Max dennoch sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung.

Um 12:00 Uhr ging dann gleich die zweite Premiere an den Start. Auf Grund der Neustruktur in den Altersklassen der Wettkampfordnung der DTU starteten Nicole und Max zum ersten Mal gemeinsam im Paar-Wettbewerb, in der Klasse ü29. Die beiden hatten den „Vorteil“ der letzten Startposition im Finale. Überraschend synchron konnten Nicole und Max ihre beiden Finalformen zum Vortrag bringen und holten unerwartet mit einem klaren Vorsprung von 2,4 und 3,3 Punkten auf die Konkurrenz von Donau-Lech-Iller und Waldtrudering das erste Gold für den PostSV München.

Trotz des Erfolges konnte Max in seinem darauf folgenden Einzel in der Klasse u49m nicht alles abrufen und patzte in der Pal-Jang. Am Ende teilten sich drei münchner Vereine das Podest und Max konnte mit Silber die zweite Tagesplatzierung einfahren.

Kurz darauf war dann Nicole in der Klasse u39w an der Reihe. Souverän und zuverlässig ließ sie von Anfang an keinen Zweifel daran, dass der Sieg wohl nur über sie gehen wird. Am Ende konnte sie die Konkurrenz von Ansbach und Donau-Lech-Iller klar mit 3,2 und 3,4 Punkten distanzieren und sich den zweiten Sieg sichern.

Deutlich enger sollte es dann bei den Jüngeren zugehen.

Lucas hatte die Ehre, das komplette Turnier mit seinen Finalformen in der Klasse Schüler m abzuschließen. Er zeigte eine weitere Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wettkampf, konnte seine Konzentration aber leider nicht bis zum Ende aufrecht erhalten. So musste er sich wegen der Winzigkeit von einem 10tel mit dem neunten Platz begnügen.

So richtig spannend und aufregend war es allerdings zuvor in der Klasse u17w. Hier gingen Sandra, Barbara und Verena an den Start. Im Halbfinale ging es darum, sich für die Runde der letzten Acht zu qualifizieren. Barbara hatte Startnummer zwei. Es war wohl der Aufregung geschuldet, dass sie ihren Formenvortrag in „Rekordgeschwindigkeit“ über die Bühne gebracht hat. Als sechstbeste konnte sie sich für das Finale qualifizieren. Als Sandra mit Startplatz sechs an der Reihe war, hatte noch niemand mit der folgenden Spannung gerechnet. Sie konnte jedoch ihre Leistung nicht wie erwartet abrufen und fand sich auf dem zwischenzeitlichen sechsten Platz wieder. Ehe Verena als letzte Starterin des Halbfinales an der Reihe war, schoben sich zwei weitere Sportlerinnen mit besseren Bewertungen vor Sandra. Somit stand fest, zwischen Verena und Sandra fällt die Entscheidung über den letzten Finalplatz. Des einen Glück des anderen Pech. Verenas Unerfahrenheit bei ihrem ersten Turnier sollte die Entscheidung für Sandra bringen. Verena zeigte zwar eine ansprechende Leistung, konnte die Punktrichter aber leider nicht überzeugen.

Im Finale blieb die Startreihenfolge gleich, so dass Barbara wieder als zweite ihr Bestes zeigen durfte. In ihrer ersten Finalform baute sie kurzerhand ein paar Freestyle Elemente ein, was den Punktrichtern natürlich nicht verborgen blieb und mit sattem Punktabzug geahndet wurde. Später meinte sie schmunzelnd, sie wollte ja nur zur Zeitersparnis beitragen und beide Formen auf einmal laufen. Unbeeindruckt von diesen Fehlern zeigte sie dann noch eine solide zweite Form. Das ganze Team fieberte jetzt noch dem Auftritt von Sandra entgegen. Wiedergutmachung war angesagt. Zum einen für ihr verpatztes Halbfinale und zum anderen auch als Dankeschön an Verena, welche ihr, wenn auch unfreiwillig, den Vortritt ins Finale ließ. Mit einer gewissen Wut im Bauch ging sie nun in ihr Finale. Zusammen mit Max hatte sie sich für die Pal-Jang erste und die Yuk-Jang als zweite Finalform entschieden. Den Punktrichtern jetzt was vorlegen war angesagt. Sandra startete sicher und kraftvoll in ihre erste Finalform. Die ersten Schwierigkeiten gemeistert, lief sie sicher, mit nur kleinen Fehlern, ihre Form zu ende. Mit der drittbesten Wertung die bis dahin im Finale gezogen wurde, war für Sandra noch alles drin. Selbstbewusst lief sie ihre zweite Finalform und zeigte erneut eine solide Leistung. Die Spannung stieg weiter an. Mit der gleichen Wertung wie zuvor konnte sie sich zwischenzeitlich auf den zweiten Platz vorschieben, und es waren nur noch zwei Starterinnen übrig. Nachdem Sandra ja im November beim Altmühlcup mit einer 10tel Rückstand auf Platz drei Vierte wurde, sollte sich diesmal ein Ausgleich ergeben. Am Ende konnte sie von keiner mehr überholt werden und so gewann sie mit besagtem 10tel ihre erste Silbermedaille und den vierten Podestplatz für den PostSV.

Die Freude im Team war danach natürlich riesengroß und mit zwei ersten und zwei zweiten Plätzen war das bislang beste Mannschaftsergebnis in trockenen Tüchern. Damit belegt die Technikmannschaft des PostSV München in der Vereinswertung Platz 7 bei 24 gemeldeten Vereinen.

Ergebnisüberblick

Team Jugend B w (Verena, Barbara, Sandra) Platz 15
Paar ü29 (Nicole, Max) Platz 1
Einzel Schüler m – Lucas Platz 9
Einzel u17w – Sandra Platz 2
Einzel u17w – Barbara Platz 8
Einzel u17w – Verena Platz 9
Einzel u39w – Nicole Platz 1
Einzel u49m – Max Platz 2


Turnierergebnisse Technik 2011

Schüler

Lucas Stengl

BTU Junior-Cup Platz 1
Altmühl Cup Platz 4

Jugend

Ahmad Harzallah

Int. BTU-Cup Platz 9

Barbara Freitag

Altmühl Cup Platz 10

Sandra Engel

Altmühl Cup Platz 4

Jugend Paar

Barbara Freitag & Sandra Engel

Altmühl Cup Platz 15

Jugend Synchron

Lucas Stengl, Barbara Freitag & Sandra Engel

Altmühl Cup Platz 9

Senioren

Nicole Gänßlen

Senioren 2

Int. BTU-Cup Platz 2
Mühlacker Open Platz 1
Südbayerische Meisterschaft Platz 4
Park-Pokal Platz 3

Max Kreil

Master 1

Int. BTU-Cup Platz 4
Mühlacker Open Platz 5
Nordbayerische Meisterschaft Platz 3
Bayerische Meisterschaft Platz 8
Altmühl Cup Platz 3

Gesamt

8 Turniere            14 Starts (Einzel), 1 Start (Paar), 1 Start (Synchron)

2 mal 1.Platz
1 mal 2.Platz
3 mal 3.Platz

Prüfungswoche beim PostSV

Am 5. und 8.12.2011 fanden in der Halle der Taekwondo-Abteilung erneut zwei KUP-Prüfungen statt.

Am Montagnachmittag hatten 27 Kinder und Jugendliche von Trainer Michael Krieninger (1.DAN) die Möglichkeit einen neuen Gürtel zu erlangen. Prüfer Loris Landi nahm wieder diese Prüfung ab. Alle Prüflinge gaben wie immer ihr Bestes und haben zurecht die nächste Graduierung erreicht.

Am Donnerstag kam erstmals Landestrainer und amtierender Formenweltmeister Michael Bußmann (6.Dan) als Prüfer zum PostSV. Am Nachmittag hatte er 31 Schützlinge von Trainer Michael Gilch zu bewerten. Auch hier zeigten alle gute Leistungen und haben die nächsthöhere Stufe erreicht.

Auch am Abend bestanden alle Erwachsene unter den Augen von Prüfer Michael Bußmann und Trainer Tobias Schreyer (4.Dan) ihre Prüfung.

Herzlichen Glückwunsch

Park-Pokal am 03.und 04.12.2011 in Sindelfingen

Wie schon im letzten Jahr schloss Nicole Gänßlen (4. Kup) das Wettkampfjahr der Technikabteilung mit der Teilnahme am renommierten Turnier in Sindelfingen ab. „…ich konnte die Formen umsetzen wie ich mir das vorgestellt hab.“ äußert sie sich sehr zufrieden und kann mit einem guten dritten Platz eine weitere Platzierung für sich und die Technikabteilung des PostSV verbuchen.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn am 4.2.2012 beginnt das neue Jahr mit dem internationalen BTU-Cup in Dillingen, auf dem sich das Formenteam mit weiteren neuen Mitstreitern präsentieren will.

Platzierungen im Zweikampf:

1.Platz     Akay Büsra
3.Platz     Canella Isabella, Trakosevic Armin, Trakosevic Nejla, Ivers Lukas

Altmühlcup in Eichstätt am 20.11.2011

Am Sonntag, den 20.11.2011 lud der Heimatverein unseres Landestrainers und zweifachen Formen-Weltmeisters Michael Bußmann (2010 und 2011 zusammen mit Elvira Fuhrmann im Paarlauf), zur sechsten Auflage des Altmühlcups ein. Die Technikabteilung des PostSV München hatte das erste Mal die Ehre, an diesem Turnier teilzunehmen. Neben zahlreichen renomierten Technikvereinen aus Ansbach, Waldtrudering, Neubiberg und natürlich dem PSV Eichstätt stellte der PostSV München 4 Teilnehmer und einen Kampfrichter. Zusammen mit Techniktrainer Max Kreil (1.Kup) und Michael Gilch (2.Dan, KR) reisten Lucas Stengl (2.Kup), Barbara Freitag (4.Kup) und Sandra Engel (1.Kup) ins Altmühltal.

Sandra, Barbara und Lucas beim Altmühlcup 2011

Auf diesem Turnier hatten die Sportler die Möglichkeit, in verschiedenen Klassen anzutreten. So kam es, daß Barbara, Lucas und Sandra in einem unüblichen Mixed-Synchron (Schüler und Jugend) starteten. In dem Starterfeld, welches hauptsächlich aus 13- bis 18-jährigen bestand, stach unser Trio mit dem neunjährigen Lucas jedem sofort ins Auge. Zwar mußten sich unsere Drei mit dem neunten und letzten Platz begnügen, die gute Stimmung bei den Neueinsteigern aber war ungebrochen. Als ca. eine Stunde später unsere Mädels im Paarlauf-Jugend (13-18 Jahre) antraten, war auch klar, daß man bei diesem Turnier nicht nur die letzten Plätze belegen wird. In der sehr stark besetzten Klasse konnten Barbara und Sandra drei Paare hinter sich lassen und wurden stolz und überglücklich 14te.

Am Nachmittag fanden dann die Einzelwettbewerbe statt. Als erstes startete Max in der altersoffenen Seniorenklasse (ab 18 Jahre). Gecoacht ;-) von Lucas holte er sich in einem engen Finale den dritten Platz. Anschließend war „die Ordnung“ wieder hergestellt. Unter den Augen seines Trainers trat Lucas in der Klasse Schüler B (bis 9 Jahre) männlich an. Obwohl er hoch motiviert seine Form vortrug, reichte es diesmal leider nicht für eine Platzierung, und er belegte den vierten Platz. Den Abschluss für den PostSV machten dannBarbara und Sandra in der Klasse Jugend B (13-15 Jahre) weiblich. Barbara zeigte eine sehr solide Form mit wenigen Fehlern, in der sie jedoch den Krafteinsatz etwas vernachlässigte. Nichts desto trotz konnte sie zwei Konkurrentinnen hinter sich lassen und wurde zufriedene Zehnte.
Für die Überraschung des Tages aber sorgte Sandra. Sie wußte die Anweisungen von Max gekonnt umzusetzen und qualifizierte sich mit dem viertbesten Vorlauf für das Finale. Hier traten die sechs besten und punktgleichen Teilnehmerinnen an. Auch hier konnte Sandra mit sauberen Techniken und flüssigem Ablauf überzeugen und wurde mit der Winzigkeit von 0,1 Punkten Rückstand auf den dritten Platz Vierte.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag, welcher die Erwartungen bei weitem übertraf. Nach gerade einmal vier Wochen gemeinsamen Trainings sollte der Spaß und die Freude am Wettkampf im Vordergrund stehen. Die Begeisterung, die Barbara, Lucas und Sandra an den Tag legten stieg über den ganzen Tag hin an. Ein harmonischer Auftritt des ganzen Teams läßt die weitere Trainingsarbeit hochmotiviert weiterführen.

a

a

a

Die PostSV Formenmannschaft mit Landestrainer und Weltmeister Michael Bußmann (hinten, mitte)

Ergebnisübersicht

Synchron Jugend (Lucas, Barbara, Sandra) Platz 9
Paar Jugend (Barbara, Sandra) Platz 15
Einzel Jugend B  -  Barbara Platz 10
Einzel Jugend B  -  Sandra Platz 4
Einzel Schüler B  -  Lucas Platz 4
Einzel Senioren  -  Max Platz 3

WordPress Themes