Nordbayerische Technik-Meisterschaft 2012 in Wörth an der Isar
Mit der Nordbayerischen Technik-Meisterschaft in Wörth an der Isar stand am 28.4.2012 der bis dahin größte Auftritt unseres Formenteams auf dem Programm. Geplant waren ein Schülerteam mit Lucas Stengl (2. Kup) sowie Valentin und Elias Kreil (beide 6. Kup), ein Jugendteam mit Verena Macri (1.Kup), Barbara Freitag (3. Kup) und Sandra Engel (1. Kup) sowie ein Paar mit Valentin und Verena. Dazu waren Max Kreil (1. Kup) und alle oben genannten Sportler zusätzlich noch in den Einzelwettbewerben gemeldet. Leider musste Verena aus gesundheitlichen Gründen Ihre Teilnahme absagen. Deshalb wurde am Samstagmorgen die Startaufstellung noch kurzfristig korrigiert. Im Paarwettbewerb sprang Barbara ein und für das Jugendteam konnte man Franziska Zeller (1. Kup) vom TSV Neubiberg als Ersatz gewinnen. Hier gleich mal herzlichen Dank an Franziska und die Verantwortlichen des TSV.
Mit ca. 15 Minuten Verspätung startete das Turnier mit der Klasse Team Schüler männlich in der auch unsere drei Jüngsten ihre Wettkampfpremiere feierten. Unbeeindruckt von der Kulisse zeigten Elias, Lucas und Valentin zwei ordentliche Formen und konnten sich vor einem Team aus Ansbach gleich Ihren ersten Sieg und somit auch noch ihre Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft am 14.7.2012 in Ansbach sichern. Kurz darauf gingen dann Barbara, Sandra und Franziska im Team bis 18 Jahre weiblich an den Start. Auch hier war das Ziel die Qualifikation. Die drei Mädchen zeigten eine synchrone Darbietung und konnten sich mit dem sechsten Platz die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft ermöglichen. Etwa eine Stunde später waren dann Barbara und Valentin erneut an der Reihe. Im Paarlauf bis 17 Jahre zeigten die beiden im Nachwuchsturnier eine saubere Form und konnten stolz eine Bronzemedaille in Empfang nehmen.
Nach der Mittagspause waren dann die Einzelklassen an der Reihe. Als erstes gingen Lucas und Elias wieder auf die Wettkampffläche. Lucas eröffnete das Finale der Klasse Schüler männlich und legte selbstbewusst vor. Elias war dann der letzte der Klasse. Bei seinem ersten Einzelauftritt „verlief“ er sich und musste seine erste Form wiederholen. Aber dieser Fehler war wohl der zündende Funke. Im Anschluss zeigte er nämlich zwei dynamische Formen mit denen er sich sogar noch vor Lucas, der den dritten Platz belegte, die Silbermedaille holen konnte. Als nächstes durfte Barbara in der Klasse Jugend B bis 15 Jahre weiblich ihr Können zeigen. In einer stark besetzten Gruppe qualifizierte sie sich für das Finale der besten Acht. Zwar konnte sie sich nicht weiter nach vorne arbeiten, sich aber mit ihrer Platzierung, wie schon zuvor Lucas und Elias, das Startanrecht für die Bayerische Meisterschaft in Ansbach sichern. Zeitgleich zu Ihrem Finale ging Valentin in der Klasse Jugend C männlich bis 13 Jahre in seinen ersten Einzelwettkampf. Voller Selbstvertrauen und mit dem Teamsieg im Rücken konnte auch er sich mit einem fünften Platz eines der begehrten Tickets zur Bayerischen Meisterschaft erkämpfen. In der ehemaligen Klasse Master1, jetzt WTF bis 49 Jahre männlich, startete Max und versuchte mit hohen Formen zu Punkten. Die Rechnung schien aufzugehen. Mit den Formen 13 und 14 holte er sich die Silbermedaille und somit eine weiter Platzierung für den PostSV. Gegen 16:30 Uhr durfte dann endlich auch noch Sandra in der WTF-Klasse bis 17 weiblich zeigen was in Ihr steckt. Mit Trägerinnen des 1. und 2. DAN bzw. POOM stark besetzten und wettkampferfahrenen Sportlerinnen sollte es in einer der schwersten Gruppen des Tages für sie nicht reichen. Denkbar knapp, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Platz acht, verpasste sie als neunte knapp das Finale.
Alles in allem war es mit sieben Qualifikationen zur Bayerischen Meisterschaft, zweimal Bronze, zweimal Silber und einmal Gold ein erfolgreicher Tag für die Mannschaft des PostSV München. Und dies sollte noch nicht alles gewesen sein. Als es am Ende der Meisterschaft zur obligatorischen Mannschaftswertung kam, staunte man nicht schlecht, denn hinter den namhaften Mannschaften aus Eichstätt, Krumbach, Donau-Lech-Iller und Kolbermoor hatte unser Team sensationell den fünften Platz belegt! Hier wird die Leistung und Zusammenarbeit aller Mannschaftsmitglieder, nicht nur auf der Meisterschaft, sondern auch im Training belohnt. Ein Erfolg, der die Stimmung bei allen Beteiligten nochmals anhob und die einzelnen nicht erreichten Ziele in den Hintergrund schob.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die neuen Doboks mit Kiyans Logo sehr großen Zuspruch erfahren haben.
Ergebnisüberblick
Team Schüler m (Elias, Lucas, Valentin) Platz 1
Team Jugend B w (Barbara, Sandra, Franziska Zeller) Platz 6
Paar bis 17 (Barbara, Valentin) Platz 4
Einzel Schüler m – Lucas Platz 3
Einzel Schüler m – Elias Platz 2
Einzel Jugend C m – Valentin Platz 5
Einzel Jugend B w – Barbara Platz 8
Einzel bis 17 w – Sandra Platz 9
Einzel bis 49 m – Max Platz 2
Mannschaftswertung Platz 5



Am Samstag, dem 04.02.2012, startete unser Technikteam in
das neue Jahr. Zusammen mit Michael Gilch (2.DAN) als Kampfrichter machten sich sechs Sportler auf den Weg nach Dillingen an der Donau. Unter der Leitung von Max Kreil (1.KUP) gingen er selbst, sowie Nicole Gänßlen (3.KUP), Lucas Stengl (2.KUP), Sandra Engel (1.KUP), Barbara Freitag (3.KUP) und „Neuzugang“ Verena Macri (1.KUP) insgesamt acht Mal an den Start. Begleitet wurden sie dann noch von Glupschi, dem Maskottchen.
Um 12:00 Uhr ging dann gleich die zweite Premiere an den Start. Auf Grund der Neustruktur in den Altersklassen der Wettkampfordnung der DTU starteten Nicole und Max zum ersten Mal gemeinsam im Paar-Wettbewerb, in der Klasse ü29. Die beiden hatten den „Vorteil“ der letzten Startposition im Finale. Überraschend synchron konnten Nicole und Max ihre beiden Finalformen zum Vortrag bringen und holten unerwartet mit einem klaren Vorsprung von 2,4 und 3,3 Punkten auf die Konkurrenz von Donau-Lech-Iller und Waldtrudering das erste Gold für den PostSV München.
Lucas hatte die Ehre, das komplette Turnier mit seinen Finalformen in der Klasse Schüler m abzuschließen. Er zeigte eine weitere Leistungssteigerung im Vergleich zum letzten Wettkampf, konnte seine Konzentration aber leider nicht bis zum Ende aufrecht erhalten. So musste er sich wegen der Winzigkeit von einem 10tel mit dem neunten Platz begnügen.
So richtig spannend und aufregend war es allerdings zuvor in der Klasse u17w. Hier gingen Sandra, Barbara und Verena an den Start. Im Halbfinale ging es darum, sich für die Runde der letzten Acht zu qualifizieren. Barbara hatte Startnummer zwei. Es war wohl der Aufregung geschuldet, dass sie ihren Formenvortrag in „Rekordgeschwindigkeit“ über die Bühne gebracht hat. Als sechstbeste konnte sie sich für das Finale qualifizieren.
Als Sandra mit Startplatz sechs an der Reihe war, hatte noch niemand mit der folgenden Spannung gerechnet. Sie konnte jedoch ihre Leistung nicht wie erwartet abrufen und fand sich auf dem zwischenzeitlichen sechsten Platz wieder. Ehe Verena als letzte Starterin des Halbfinales an der Reihe war, schoben sich zwei weitere Sportlerinnen mit besseren Bewertungen vor Sandra. Somit stand fest, zwischen Verena und Sandra fällt die Entscheidung über den letzten Finalplatz. Des einen Glück des anderen Pech. Verenas Unerfahrenheit bei ihrem ersten Turnier sollte die Entscheidung für Sandra bringen. Verena zeigte zwar eine ansprechende Leistung, konnte die Punktrichter aber leider nicht überzeugen.
Im Finale blieb die Startreihenfolge gleich, so dass Barbara wieder als zweite ihr Bestes zeigen durfte. In ihrer ersten Finalform baute sie kurzerhand ein paar Freestyle Elemente ein, was den Punktrichtern natürlich nicht verborgen blieb und mit sattem Punktabzug geahndet wurde. Später meinte sie schmunzelnd, sie wollte ja nur zur Zeitersparnis beitragen und beide Formen auf einmal laufen. Unbeeindruckt von diesen Fehlern zeigte sie dann noch eine solide zweite Form. Das ganze Team fieberte jetzt noch dem Auftritt von Sandra entgegen. Wiedergutmachung war angesagt. Zum einen für ihr verpatztes Halbfinale und zum anderen auch als Dankeschön an Verena, welche ihr, wenn auch unfreiwillig, den Vortritt ins Finale ließ. Mit einer gewissen Wut im Bauch ging sie nun in ihr Finale. Zusammen mit Max hatte sie sich für die Pal-Jang erste und die Yuk-Jang als zweite Finalform entschieden. Den Punktrichtern jetzt was vorlegen war angesagt. Sandra startete sicher und kraftvoll in ihre
erste Finalform. Die ersten Schwierigkeiten gemeistert, lief sie sicher, mit nur kleinen Fehlern, ihre Form zu ende. Mit der drittbesten Wertung die bis dahin im Finale gezogen wurde, war für Sandra noch alles drin. Selbstbewusst lief sie ihre zweite Finalform und zeigte erneut eine solide Leistung. Die Spannung stieg weiter an. Mit der gleichen Wertung wie zuvor konnte sie sich zwischenzeitlich auf den zweiten Platz vorschieben, und es waren nur noch zwei Starterinnen übrig. Nachdem Sandra ja im November beim Altmühlcup mit einer 10tel Rückstand auf Platz drei Vierte wurde, sollte sich diesmal ein Ausgleich ergeben. Am Ende konnte sie von keiner mehr überholt werden und so gewann sie mit besagtem 10tel ihre erste Silbermedaille und den vierten Podestplatz für den PostSV.


Unter den Augen seines Trainers trat Lucas in der Klasse Schüler B (bis 9 Jahre) männlich an. Obwohl er hoch motiviert seine Form vortrug, reichte es diesmal leider nicht für eine Platzierung, und er belegte den vierten Platz. Den Abschluss für den PostSV machten dannBarbara und Sandra in der Klasse Jugend B (13-15 Jahre) weiblich. Barbara zeigte eine sehr solide Form mit wenigen Fehlern, in der sie jedoch den Krafteinsatz etwas vernachlässigte. Nichts desto trotz konnte sie zwei Konkurrentinnen hinter sich lassen und wurde zufriedene Zehnte.













